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		<title>Nein, das ist nicht Asien</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 12:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>majan84</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin wieder da wo es kalt ist , in Berlin, bzw. umgebung. Am 21.12.2010 hat mich Air Berlin in kurzen hosen, aber immerhin mit zwei pullovern in Berlin Tegel abgesetzt. Das datum meiner rueckkehr habe ich auf meinem trip auf die Mentawaii islands, vor ueber einem jahr festgelegt. Gebucht habe ich diesen flug dann [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=majans.wordpress.com&amp;blog=4140604&amp;post=1311&amp;subd=majans&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p>Ich bin wieder da wo es kalt ist , in Berlin, bzw. umgebung. Am 21.12.2010 hat mich Air Berlin in kurzen hosen, aber immerhin mit zwei pullovern in Berlin Tegel abgesetzt. Das datum meiner rueckkehr habe ich auf meinem trip auf die Mentawaii islands, vor ueber einem jahr festgelegt. Gebucht habe ich diesen flug dann schon in australien, nur gesagt habe ich es niemandem. Ich wollte hier ankommen ohne dass irgendjemand etwas vorbereitet, ich wollte einfach wieder da sein und das bin ich nun, einfach wieder da.<br />
Nachdem ich aus Borneo wieder zurueck auf Bali war, habe ich noch schnell einige erledigungen gemacht, meinen laptop ein weiteres mal reparieren lassen, um ihn danach gleich wieder abstuerzen zu sehen und dann am 20.12. habe ich zum vorerst letzten mal eine Air Asia maschine bestiegen um nach Bangkok zu gelangen. Dort habe ich nur ein Hotel nah beim flughafen genommen. Eigentlich wollte ich noch in die nette alte innenstadt, aber auf diesem letzten trip, war ich mit fast 50 kg gepaeck unterwegs. Am naechsten morgen mein erster check inn seit langem bei eine deutschen airline. Wow, das war wirklich um einiges organisierter und unkomplizierter. Unser flug verlief ohne groessere turbulenzen. Fuer den einizigen abwechslungsreichen zwischenfall sorgte ein deutscher aelterer herr. Der mann sass mit seiner frau zwei sitzreihen schraeg vor mir und ploetzlich sprang seine frau panisch auf und rannte zu einem steward, der gerade das essen verteilte. Der spinner war erst etwas genervt von ihrer panischen aktion, aber als er am platz ankam und den mann ansprach wurde auch er etwas hecktisch. Er blickte sich kurz um und rief mir dann zu: „Sie helfen mir mal bitte kurz!“ Ich sprang sofort auf, wurde aber wieder in den sitz zurueck gerissen, da ich noch angeschnallt war. Nach dem ich meinen gurt dann weg hatte und auch die drei Air Berlin decken, die ich von meinen leeren nebenplaetzen genommen hatte, sprang zu dem platz. Der mann im stuhl war bewusstlos und es roch nach kotze. Der steward wollte ihn aus dem sitz haben und in den gang legen. Ich oeffnete seinen gurt und als ich den mann am arm packen wollte, wachte er wieder auf, wurde aber super blass und schwitzte wie sau. Waerend die besatzung einen arzt ausrief, blieb ich bei ihm und hielt seine beine hoch. Er bekam dann eis auf die stuern und eine cola nach der anderen. Zwei damen gaben sich dann als aerzte aus, wobei die eine aus norwegen war. Ich dolmetschte dann so gut es ging, da der mann ueberhaupt kein englisch sprach. Die besatzung brachte dann irgendwelche messinstrumente und einen coolen arztkoffer, aber leider wurde nur ein pulsmesser  ausprobiert. Anschliessend haben wir den mann in der letzten sitzreihe hingelegt. Kurz darauf kam der steward wieder zu mir, bedankte sich und fragte mich, ob ich etwas brauchen wuerde, alle getraenke waeren auf diesem flug umsonst fuer mich. Ich habe ihm aber nur zwei flaschen wasser abgenommen.<br />
In Berlin Tegel angekommen, habe ich einem verzweifelt umherirrenden Asiaten dann gezeigt wo er sich anstellen mus, denn und das muss man siche erstmal reinziehen; in Tegel steht an den passkontrollschaltern NUR in deutscher sprache „EU paesse hier“ „Alle Buerger hier“.<br />
 Am taxistand habe ich das erste lange taxi genommen, das ich kriegen konnte. Fuer 30 euro ging es dann nach Friedrichshain zu Toffel meiner alten atze. Niemand wusste dass ich komme und so waren die gesichter von Toffel und spaeter auch Boshi sehr nett. Am meisten ueberrascht sahen jedoch meine schwiegereltern aus. Bei Tini bin ich dann einen tag vor weihnachten aufgekreuzt, sie selbst war nicht da, aber Rainer hat mir aufgemacht und eine gerade aufgestandene schwiegermutter die gerade zur arbeit wollte konnte ich auch noch begruessen. Tini hatte bei einer freundin geschlafen , als ich ihr zwei stunden spaeter die tuer oeffnete, sagte sie nur: „ was machst du denn hier?“ Ich glaube die frage werde mir selbst die naechsten tage auch noch oeffter stellen.<br />
Am heiligen nachmittag bin ich dann nach muenchehofe gefahren. Und  meine mutter hat sich gefreut wie ein kreischender flummi.<br />
Am haeufigsten wurde ich in den letzten tagen gefragt: „ wann geht’s denn wieder los?“ Ich werde aller vorraussicht nach im februar nochmal nach Sri Lanka fliegen. Mein dude Basti und ich wollen dort einen reinen surftrip machen. Aber ansonsten ist das grosse reisen jetzt erstmal beendet. Noch finde ich den schnee schoen und nicht alle deutschen zum kotzen.<br />
Ein ganz grosses dankeschoen an alle die hier in den letzten zwei jahren ihre kommentare hinterlassen haben und sich fuer unseren trip und unser umhergeziehe interessiert haben. Das lesen der kommentare hat uns immer sehr viel freude bereitet. Frohe weihnachten noch und euch allen einen guten rutsch ins neue jahr. Danke Tini und Majan</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/majans.wordpress.com/1311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/majans.wordpress.com/1311/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/majans.wordpress.com/1311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/majans.wordpress.com/1311/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/majans.wordpress.com/1311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/majans.wordpress.com/1311/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/majans.wordpress.com/1311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/majans.wordpress.com/1311/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/majans.wordpress.com/1311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/majans.wordpress.com/1311/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/majans.wordpress.com/1311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/majans.wordpress.com/1311/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/majans.wordpress.com/1311/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/majans.wordpress.com/1311/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=majans.wordpress.com&amp;blog=4140604&amp;post=1311&amp;subd=majans&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Man wie geil war Borneo!</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 01:53:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine woche war ich nun auf Borneo, ich habe nasenaffen (proboscis monkeys), schlangen und orang utans gesehen, ich habe im chinesischen viertel von Kutching uebernachtet und bin nun stolzer besitzer eines originalen borneoschen blahsrohrs mit pfeilen. Am 7. dezember um 4:30 uhr habe ich mir in Seminyak ein taxi genommen und bin zum flughafen geduest, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=majans.wordpress.com&amp;blog=4140604&amp;post=1303&amp;subd=majans&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://majans.files.wordpress.com/2010/12/wordpress-borneo.jpg"><img src="http://majans.files.wordpress.com/2010/12/wordpress-borneo.jpg?w=497&#038;h=165" alt="" title="wordpress - Borneo" width="497" height="165" class="aligncenter size-full wp-image-1304" /></a></p>
<p>Eine woche war ich nun auf Borneo, ich habe nasenaffen (proboscis monkeys), schlangen und orang utans gesehen, ich habe im chinesischen viertel von Kutching uebernachtet und bin nun stolzer besitzer eines originalen borneoschen blahsrohrs mit pfeilen. </p>
<p>Am 7. dezember um 4:30 uhr habe ich mir in Seminyak ein taxi genommen und bin zum flughafen geduest, endlich mal runter von Bali. Ich hatte mir die tage zuvor allerdings schon einen rueckflug nach Bali buchen muessen, da mein laptop den geist aufgegeben hatte und ich ihn hier gut reparieren lassen und mir dann ein neues geraet kaufen kann, aber dazu spaeter. Ich bin fuer meinen einwoechigen ausflug wieder nur mit sehr wenig gepaeck gereist. 15kg, 8 kg davon die kameratasche. Am flughafen war noch ueberhaupt nichts los, sehr angenehm sich auf dem Nguray Airport mal so entspannt bewegen zu koennen. Mit dem kauf der tickets hatte ich auch wieder vegetarischen reis vorbestellt. Wenn man von oder nach Bali fliegt serviert Air Asia neuerdings tofusticks mit reis, der hammer! Auf meinem verhassten lieblingsflughafen Kuala Lumpur hatte ich diesesmal nur zwei stunden zeit um den flieger zu wechseln. Der check in schalter fuer den flug nach Kutching war zwar noch nicht offen und eine Air Asia angestellte sagte, es wuerde auch noch eine halbe stunde dauern, bis wir unser gepaeck aufgeben koennten, aber das hielt einige reisende aus asiatischen laendern nicht davon ab, ihre koffer schon aufs band zu stellen und aufgeregt umher suchend vor den schaltern auf und ab zu laufen. Ich wuerde mich ja eigentlich schon als ungeduldig beschreiben, aber diese hektik die hier in Asien von vielen menschen ausgeht, die werde ich mir nie annehmen. Ein anderer mann sahs auf seinen koffern und kisten und winkte seine familie zu sich, als ob es gleich los gehen wuerde. Sie sahsen dann gemeinsam noch weitere zwanzig minuten.<br />
In Kuching angekommen versuchte ich den im lonely planet beschriebenen bus zu finden, aber den hatte man wohl vor jahren abgeschafft und so gab es fuer mich nur die moeglichkeit mit einem taxi in die innenstadt zu kommen. Erstaunlicherweise hat sich mir kein taxifahrer angeboten. Ich musste erst zu einem schalter gehen, wo ich einem taxi zugewiesen wurde. Waere ich auf Bali die selbe strecke vorm flughafen auf und abgelaufen, ich haette warscheinlich schon 10 taxifahrer abgewimmelt und weitere 5 verpruegelt. Im vorfeld hatte ich mir einige Gaestehaeuser und Hostels in Kuchings innenstadt, dem chinesischen viertel rausgesucht. Da ich mit nur 15kg unterwegs war, war es mir ein leichtes die strassen zu durchkaemmen und die in frage kommenden unterkuenfte zu vergleichen. Kuchings innenstadt ist super scheon und der chinesische einfluss ist sehr stark zu spuehren. Mein gaestehaus war dann auch direkt neben mehreren chinesischen restaurants und naturheilkunde apotheken. Fuer 10€ die nacht, bekam ich ein kleines zimmer unterm dach und hatte sogar ein fenster nach draussen. In den meisten anderen unterkuenften hatte ich wenn ueberhaupt nur ein fenster in den gang und eine klimaanlage. Das haengt allerdings auch mit der typischen bauweise in Kuching zusammen. Die haeuser sind nur etwa 10m breit, aber dafuer bis zu 50m tief. Wenn dann also alle diese haeuser wie typische berliner altbauten zusammen kleben ist klar, dass die meisten zimmer keine chance auf fenster haben.<br />
Nachdem ich mein zimmer also hatte, habe ich mich zu einer stadterkundung aufgemacht und weil das leben dort echt entspannt ablief und mir nicht alle 10m jemand ein taxi, eine massage oder irgenwelche billigsouvenirs „just looking, Jaaaa?“ andrehen wollte, habe ich Borneo oder wenigstens Kuching auch von anfang an super geil gefunden. Als ich die ersten souvenirshops durch hatte war klar, dass ich fuer den rueckweg meine gebuchten 15 kg und 7 kg handgepaeck voll ausschoepfen wuerde. Masken, Waffen und Holzfiguren, alles genau mein ding. Am ende habe ich dann zwar nur ein blahsrohr und ein kriegsschild gekauft, aber es tat weh das ganze tolle zeug zurueck zu lassen. Beim bummel durch die stadt kam ich an vielen chinesisch buddhistischen tempeln, einer riesen Moschee und einer mindestens genau so grossen katholischen kirche vorbei. Ich habe nicht schlecht geschaut, denn eigentlich dachte ich dass Malysia ein streng muslimisches land sei, aber hier stehen all diese gotteshaeuser nebeneinander und niemand hat da ein problem mit. Bei einem sonntagmorgengottesdienst war die kirche so voll, dass ein paar hundert menschen auf dem parkplatz davor standen und ueber lautsprecher dem gottesdienst folgten. Der muss allerdings ziemlich schlecht gewesen sein. Als ich gerade an der kirche vorbei ging sangen sie die deutsche nationalhymne, warum auch immer, ich hoffe nicht Benne 16 zu ehren.<br />
Das beste in Kuching ist allerdings die uferpromenade am Sarawak river. Von meinem Gaestehaus aus war sie etwa eine minute entfehrnt und man konnte dort von einem fressstand zum naechsten zotteln. Fuer mich gab es daher die naechsten tage regelmaessig frittierte bananen, fruchtsaefte oder warme waffeln mit schokoladencreme. Direkt neben meiner unterkunft gab es einen chinesen der auch verschiedene vegetarische gerichte anbot, unter anderem „Chicken Vege“, was ja erstmal nicht sehr vegetarisch klingt, aber zu meiner dauer- und lieblingsspeisse dort wurde. Die haben es echt geschafft Tofu so zuzubereiten, dass man glaubt es sei haehnchenfleisch, dazu chinanudeln. Als ich das erste mal dort bestellt hatte, kam kurz nachdem ich meine bestellung aufgegeben hatte ein kellner und brachte eine grosse tasse mit etwas darin. Ich habe mich erst gewundert, aber gut dachte ich, dann gibt es das mineralwasser eben aus einer fetten tasse. Als ich aber nach der greifen wollte, merkte ich, dass das wasser darin heiss war und staebchen und einer dieser haesslichen chinesischen sabber-sauf-loeffel in der tasse standen. Das war also nur das besteck. Beim essen habe ich mich dann nicht so bloed angestellt und mittlerweile bin ich im umgang mit staebchen echt geuebt. In meinem Hostel war ich fuer die naechsten zwei naechte der einzige gast und somit durfte ich bestimmen, was in der lodge fuer dvds liefen, meine Lodge.<br />
Nach zwei naechten hatte ich vor ein wenig mehr natur zu sehen. Borneo ist beruehmt fuer seinen dschungel und genau da wollte ich hin. Ich hatte mir im nationalparkbuero in Kuching fuer zwei naechte ein bett in einer huette im Bako Nationalpark reserviert. Der Bako park ist beruehmt fuer seine nasenaffen (proboscis monkeys) und die wollte ich sehen. Da das wetter nicht zu 100% perfekt war, hatte ich zwei tage fuer diese tour geplant. Es gibt viele verschiedene wanderrouten und die affen sind schwer zu sehen wurde mir versichert. Mit dem bus und einem boot ging es in den Bako Nationalpark. Ich schlief in einem vierbettzimmer, die erst nacht mit einem schwedischen paerchen, die zweite mit einem australisch-ukrainischem und alle waren schwer in ordnung. Ich war auch einfach nur froh das ich nicht die bekloppten Schwaben aus dem nachbarzimmer bei mir hatte, das waeren mir eindeutig zu viele –le aendungen und auch der schweissgeruch der schwabendame war von einer anderen welt, dass haben dort auch andere festgestellt <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  .<br />
Gleich nach der ankunft machte ich mich auf den kuerzesten track den dieser park zu bieten hatte. Wildschweine und nervige makakenaffen gab es ueberall zu sehen und auch meine geliebten nasenaffen bekam ich sehr schnell zu gesicht. Der weg den ich gewaehlt hatte war nur 800m lang und wurde mit 1 ½ stunden hin nd zurueck angegeben. Als ich dass gelesen habe dachte ich, dass ich hier den wegweisser fuer die rentner vor mir haette und sportlichenergisch bin ich losgestiefelt. Ich habe dann etwa 3 stunden gebraucht. Man das sind keine wanderwege, das sind offroadpisten. Aber ich war auch die absolute ausnahme im camp. In den letzten monten oder jahren bin ich viel auf rucksacktouristen gestossen, meist junge leute die asien oder eben australien bereisen. Hier gab es nur wanderer, aber die meisten von der globetrotter sorte. Die hatten stiefel an, die ich zum snowboarden tragen wuerde, coole funktionishemden und rucksaecke mit trinkschlaeuchen dran. Und was hatte ich? Eine bunte badehose, ein unterhemd, ein rucksack mit einer trinkflasche und manchmal flip flops, aber meistens bin ich barfuss gelaufen, weil man da nicht so rutscht. Aber immerhin hatte ich meine coole kamera samt tragetasche immer vor meinem bauch baumeln. Die meisten dieser funktionwanderer sind dann auch in einem affentempo durch den dschungel gedonnert und ich hatte das gefuehl, dass es vielen nur darum ging moeglichst auf kilometer zu kommen, oder zumindest die meisten zahlen in das buch zu schreiben, in das wir uns eintragen mussten, bevor wir das camp verliessen. Jeder war verpflichtet einzutragen wohin er ging und welchen track er machen wuerde. Am ersten tag stand bei mir track 2, am zweiten tag dann 3+5, wobei ich dass dann durchgestrichen und BEACH und einen smily eingetragen habe. Die 800m vom vortag hatten ihre spuren hinterlassen und ausserdem war es super interessant bei ebbe im watt vor den mangroven zu sitzen und krebsen, fischen und affen beim herumwurschteln zu beobachten. Man bekommt die nasenaffen eigentlich sehr einfach zu gesicht wenn man sich einfach mal hinsetzt und wartet.<br />
Alles in allem war der Bako park ein echter erfolg und wer mal so richtig geil wander oder eben trekking gehen will, bei 35°C und einer luftfeuchte von 130%, der ist dort noch besser aufgehoben als jemand wie ich, der nur coole tiere sehen will. Immerhin habe ich einige riesige wildschweine direkt vor mir gehabt und auch die ein oder andere schlange (Gruene Viper) entdecken koennen. Das absolute highlight war allerdings ein angriff der makaken auf mich, waehrend meines mittags. Ich hatte mir einen teller mit dem miserablen kalten campfutter beladen und mir einen tisch auf der terrasse genommen. Ploetzlich schrie eine frau schraeg hinter mir. Ich dreht mich um und auf einmal sprangen zwei scheiss makaken unter einem tisch vor und direkt auf den meinen. Ehe ich mich versah drehte einer meinen teller um und von ueberall her kamen noch weitere affen. Einer der ranger kam laut polternt auf den tisch zu, und zog mich zurueck. Ich hatte gerade mit meiner wasserflasche angefangen einen affen vor mir zu maltraetieren, aber der duckte sich in meine kartoffeln und fauchte wild zurueck. Ich habe mir danach neues essen holen muessen und einen tisch in der naehe der anderen genommen.<br />
Nach den zwei tagen Bako ging es zurueck nach Kuching. Am sonntag, eben dem an dem die kirche Ratze huldigte, bin ich auf die Local Weekend Markets gegangen. Der Markt in Kuching unterscheidet sich eigentlich nur darin von anderen maerkten in Asien, dass es kaum klamotten gibt, aber dafuer jede menge lebendvieh, das wenn du willst, vor ort fuer dich geschlachtet wird, eben huehner, enten und meerestiere. Ich hatte zwar nicht mein Sea Shepherd t-shirt an, wurde aber trotzdem regelmaessig gefragt, fuer wen ich denn eigentlich fotografiere.<br />
Am naechsten tag besuchte ich das Wildlife Rehabitation Centre. Dort werden orang utans aufgenommen die vom baum gefallen sind oder von ihrer mutter verstossen. Spaeter werden sie wieder im dschungel ausgesetzt, aber man bietet ihnen jeden tag an einem fressplatz futter an. Das soll auch helfen den tieren nahrung zu geben, da ihr lebensraum und somit auch das nahrungsangebot auch hier auf Borneo immer weiter zurueck geht. Leider hatten sich an diesem morgen ziemlich viele touristen auf den weg zur orang utan fuetterung gemacht, auch welche die es einfach nicht begreifen wollten, dass wir nicht mit blitzlicht fotografieren sollten. Es kommt auch regelmaessig vor, dass sich gar kein affe zeigt, aber wir hatten glueck. Eine mutter mit baby im fell und ein teenager hatten sich an diesem morgen zu plattform herabgelassen und wiedermal war ich sehr froh ein teleobjektiv zu besitzen.<br />
Den letzten tag in Kuching habe ich dann zum groessten teil in diesen holz souvenirlaeden verbracht. Am nachmittag bin ich dann noch ins schwimmbad gegangen.<br />
Als mich am mittwoch das taxi um 4:40 uhr am flughafen Kuching wieder absetzte und ich mein gepaeck so vor mir aufgereiht sah, kam es mir so vor als wuerde etwas fehlen. Richtig, das blahsrohr. Das 2m ding stand noch in meinem zimmer in der innenstadt. Ich muss ziemlich verzweifelt geguckt haben als ich dem taxifahrer meine situation schilderte. Er fuhr mich dann wieder zum hostel und zureck zum flughafen. Zum glueck war das nur eine strecke von etwa 30 minuten und er wollte auch nur, dass ich ihm eine tour bezahle, statt zwei.</p>
<p>Nun hocke ich wieder im INADA in Seminyak auf Bali, bin genervt von den taxifahrern, habe die schnauze voll von den hektischen stressigen strassen und moechte immernoch keine massage oder billigsouvenirs. Mein laptop ist vorerst repariert, aber er kann jede sekunde wieder kaputt gehen. Ich war heute in bestimmt 15 verschiedenen laeden, shops und kaufhaeusern um preise zu vergleichen und nach einem neuen laptop zu schauen. Morgen werde ich zuschlagen. Alle meine daten sind jetzt jedenfalls auf meiner externen festplatte gesichert. Am 20.12. fliege ich nach Kuala Lumpur und beginne eine reise nach Thailand, Laos, Vietnam und Cambodia, alles mit dem zug oder bus. Bis dahin muss der naue laptop laufen, was schwer werden koennte, da fuer die naechsten tage bis zu 2,90m wellen angesagt sind !!!</p>
<p><strong>AKTUELLE ERGAENZUNG:</strong></p>
<p>Nach etwa einer stunde bilder bearbeiten hat sich nun mein laptop wieder verabschiedet. Ich werde mir heute einen neuen kaufen und dann so schnell wie moeglich alle noetigen programme installieren. Die bilder aus Borneo werde ich nicht so schnell online haben. Aber ich habe noch eine kleine ueberraschung. Am zweiten weihnachtsfeiertag hier auf meinem Blog!</p>
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		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 11:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>majan84</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe ja erst vor ein paar tagen die bilder von meinem trip nach Komodo online gestellt, aber auch die Bilder von Tini und mir im August auf Bali will ich niemandem vorenthalten. Wir haben damals einen querdurch- Und rundtrip mit dem roller gemacht. Wir haben uns in die berge begeben und den ruhigeren norden. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=majans.wordpress.com&amp;blog=4140604&amp;post=1300&amp;subd=majans&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p>Ich habe ja erst vor ein paar tagen die bilder von meinem trip nach Komodo online gestellt, aber auch die Bilder von Tini und mir im August auf Bali will ich niemandem vorenthalten. Wir haben damals einen querdurch- Und rundtrip mit dem roller gemacht. Wir haben uns in die berge begeben und den ruhigeren norden. Ausserdem gab es mal wieder jede menge affen und tempel. Ihr findet sie rechts in der liste, gleich ueber denen aus Komodo.<br />
Leider macht mein laptop schon wieder grosse probleme. Dass heisst, ich muss nach meiner woche auf Borneo wieder nach Bali zurueck und dann kaufe ich mir ein neues geraet. Da komme ich nicht drumherum. Meine video- und grafikkarte ist hinueber. Ich brauche einen laptop aber dringend und ich brauche dann auch mindestens 2/3 tage um wieder alle meine programme darauf zu installieren, ohne die kann ich keines meiner fotos auch nur oeffnen, sprich es helfen mir auch keine internetcafes mit USB anschluessen. Aber gut, jetzt laeuft er erstmal wieder. Der Laptopdocotor hat nach einer halben stunde arbeiten eine stunde ruhe fuer den patienten verordnet, ausserdem steht ein ventilator direkt daneben um den armen immer schoen runter zu kuehlen. Ich versuche dennoch die Bilder von Sri Lanka und den Phillipinen fertig zu bekommen und werde sie dann schnellstmoeglich nachreichen.<br />
Am 07.12. geht es ersmal nach Kutching auf Borneo, am 15.12. wieder zureck nach Bali dann folgen Orang Utan und Nasenaffen fotos.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/majans.wordpress.com/1300/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/majans.wordpress.com/1300/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/majans.wordpress.com/1300/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/majans.wordpress.com/1300/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/majans.wordpress.com/1300/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/majans.wordpress.com/1300/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/majans.wordpress.com/1300/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/majans.wordpress.com/1300/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/majans.wordpress.com/1300/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/majans.wordpress.com/1300/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/majans.wordpress.com/1300/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/majans.wordpress.com/1300/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/majans.wordpress.com/1300/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/majans.wordpress.com/1300/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=majans.wordpress.com&amp;blog=4140604&amp;post=1300&amp;subd=majans&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Komodo</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 07:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>majan84</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe es geschaft, ich war auf Komodo und nun sitze ich wieder auf Bali. Ich habe mich auch gleich ins zeug gelegt und so findet ihr rechts auch schon die bilder meines trips. Nachdem Maarten, der olle Hollaender, wieder zurueck in Kuta war, sind wir nochmal zum flughafen gefahren um einen flug nach Labuanbajo [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=majans.wordpress.com&amp;blog=4140604&amp;post=1172&amp;subd=majans&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p>Ich habe es geschaft, ich war auf Komodo und nun sitze ich wieder auf Bali. Ich habe mich auch gleich ins zeug gelegt und so findet ihr rechts auch schon die bilder meines trips. Nachdem Maarten, der olle Hollaender, wieder zurueck in Kuta war, sind wir nochmal zum flughafen gefahren um einen flug nach Labuanbajo zu buchen. Wie nicht anders zu erwarten war, waren alle fluege fuer die naechsten tage sehr teuer und so beschlossen wir zwar einen rueckflug von Labuanbajo nach Bali zu buchen, aber den hinweg wollten wir dann doch lieber mit bus und faehre bewaeltigen. Das wuerde etwa 3 tage dauern und waere deutlich guenstiger.<br />
Die erste etappe war mir ja schon gut bekannt. Wir buchten ein shuttle nach Padangbai im osten Balis, von dort sollte es mit der faehre nach Lombok gehen, dann wieder mit dem bus ueber diese insel, dann eine weitere faehre, ein 12 stunden bus ueber  Sumbawa, eine weitere faehre nach Flores (10 stunden) und schon waeren wir am ausgangsort fuer alle komodotouren, Labuanbajo. Das klang von vornerein nach ziemlich viel aufwand, aber eben auch spannend. Als dann am Montag dem 22.11. um 9 uhr unsere faehre ablegte meinte ich zu Maarten, dass das die warscheinlich rostigste mistgurke ist, mit der ich jeh gefahren bin. Ich war natuerlich wieder einer der ersten an deck und konnte mir so einen der beliebten platze ergattern. Neben uns platzierte sich Corinna, eine 45 jaehrige schwedin, die lange zeit in Australien gelebt hatte und somit voll australisch aufgeschlossen war. Nach etwa einer stunde fahrt stoppten die maschinen und wir trieben fuer etwa 30 minuten irgendwo zwischen Bali und Lombok hin und her und drehten uns in der stroemung. Irgendwann kam dann eine durchsage, dass wir ein motorenproblem haetten und gleich eine faehre kommen wuerde, die uns nach Bali zurueck schleppt. Die etwa 300 indonesier an board haben das recht ruhig hingenommen, nur einige touristen neigten zu leichter panik und wollten sich natuerlich gleich irgendwo beschweren, nur interessiert das hier keinen. Nach einer weiteren stunde kam dann auch eine faehre. Als die einheimischen das mitbekamen standen sie wie fertig zur abfahrt mit all ihren sachen an der reling und wir dachten schon wir sollen das boot wechseln. Als die ewta 300 menschen dann alle auf eine seite des kahns draengten wurde uns kurz etwas unwohl, da wir deutlich schlagseite hatten. Aber die hilfsfaehre fuhr zur spitze unseres schiffes und mit einem ollen tau wurden wir abgeschleppt. Im wilden zick zack ging es dann kreuz und quer zwischen Lombok und Bali und nach einer weile wusste niemand mehr wo wir denn nun hinfahren. Durchsagen gab es keine mehr und mitglieder der crew, die hin und wieder an deck auftauchten wussten auch nichts. Ploetzlich liefen dann auch wieder die motoren und der abschleppdienst machte sich davon. Nun ging es wieder richtung Lombok und alle waren guter dinge, dass wir heute doch unser ziel erreichen wuerden. Nach weiteren 30 minuten allerdings drehte die faehre wieder um, keine ahnung was das sollte. Am ende fuhren wir dann wieder nach Bali zurueck, nicht aber ohne vorher noch etwa eine stunde vorm hafen im kreis zu fahren, da noch ein anderes schiff anlag und wir warten mussten. Im grossen und ganzen haben wir etwa 8 stunden auf der faehre rumgesessen und waren alle gut ko. Die reederei hatte zwar sofort eine andere faehre zur hand und wollte uns gleich wieder losschicken, aber dann waeren wir irgendwann in der nacht auf Lombok angekommen und haetten probleme gehabt eine unterkunft zu finden. Maarten, Corinna, ein maedchen aus Kalifornien und ich beschlossen uns in Padangbai eine bude zu suchen und am naechsten tag einen weiteren versuch zu unternehmen nach Lombok zu gelangen. Corinna und die Kalifornierin tauschten ihre faehrtickets und ballerten mit einem privaten speedbootunternehmen nach Lombok. Das ist zwar deutlich teurer, aber etwas komfortabler und viel schneller. Corinna brachte uns dann noch auf die idee einen boottrip nach Komodo zu machen, sie hatte mal davon gehoert und fand das ganz nett. Da wir ja nun wieder in Padangbai waren, der balinesischen zentrale fuer boottrips aller art, liefen wir etwas rum und erkundigten uns nach den preisen. Wir fanden einen anbieter, der uns fuer einen ganz akzeptablen preis eine 4 tage, 4 naechte tour von Lombok nach Labuanbajo bot. Es waere alles inklusive, essen und wasser, sogar die eintritte auf den beiden inseln Komodo und Rinca, wo die drachen leben, gehoerten dazu. Das hauptbuero war in Senggigi auf Lombok. Also ging es fuer uns am naechsten tag mit einer funktionierenden faehre nach Lombok – Senggigi. Wir buchten den trip und suchten uns ein zimmer in Senggigi.<br />
Zwei tage spaeter ging es los.<br />
Ein bus holte uns ab und nach einer kurzen willkommensrede und einer tourbesprechung ging es in den osten von Lombok, wo unser boot auf uns wartete. Wir waren eine nette mischung. Insgesamt 10 leute, also nicht zuviele. Ausser mir noch zwei deutsche paerchen, darunter auch Benni mit seinem pueppchen Tina aus Erkner. Das boot war kein luxusliner, mein letzter boottrip auf den Mentawaii Islands war deutlich komfortabler, aber es reichte vollkommen aus. Geschlafen haben wir an deck auf schulsportmatrazen. Das essen war ok und hin und wieder hatten wir auch fangfrischen fisch, einmal eine goldmakrele und dann einen ziemlich stattlichen barrakuda. Die meiste zeit haben wir mit fahren verbracht, was auf diesem boot echt etwas nervig war, da die motoren hammermaessig laut waren. Landschaftlich hat mich dieser teil indonesien nicht so vom hocker gerissen, aber auch da bin ich von meinem Mentawaii trip einfach etwas zu verwoehnt. Die inseln hier sind ziemlich trocken und haben nichts mit den palmentraumstrandinseln vor Sumatra gemeinsam. Aber die unterwasserwelt war super. Leider konnte ich nicht so viel schnorcheln wie die anderen, da ich mir beim surfen die woche zuvor einen sonnenbrand auf der unterlippe zugezogen hatte und sich das ganze als flaechendeckende unterlippengriebe entwickelt hat. Ich habe dann meist muscheln gesammelt oder einfach am strand rumgelegen.<br />
Am vorletzten tag waren wir dann endlich auf Komodo. Am steg wird man von Rangern willkommen geheissen und erfaehrt ein bisschen ueber die drachen. Am ende ihrer rede warnen die ranger vor zuviel optimismus, es kann durchaus sein, dass man nicht einen drachen zu gesicht bekommt, „thats wildlife“.<br />
Als erstes haben wir dann wildschweine und hirsche gesehen, die dort zahlreich vertreten sind. Sie werden von den Rangern gezuechtet damit die riesenechsen immer ausreichend nahrung haben und sich von den siedlungen und touristen fernhalten. So ein ausgewachsener maennlicher drache kann locker bis zu 5 meter lang sein und wiegt dann bis zu 150kg. Die meisten drachen sind aber nur 2-3 meter lang. Auf Komo haben wir dann auch wirklich nur einen drachen zu sehen bekommen, der war aber mit etwa 4 metern ein ziemlicher hoschi. Ausser auf Komodo leben auch auf Rinca und Gilli Motang, den nachbarinseln, diese riesenviecher und am naechsten tag auf Rinca haben wir dann noch weitere stattliche exemplare gesehen. Auch hier wurden wir von zwei rangern bewacht und rumgefuehrt. Die echsen sind ziemlich faul und liegen den ganzen tag irgenwo herum. Man sagt zwar ueber sie, dass sie ziemlich schnell rennen koennen, aber dafuer gibt es kaum einen grund. Wenn ihnen ein tier oder ein zu kleiner artgenosse naeher kommt beissen sie einfach zu. Auf grund ihres hochinfektioesen speichels, kein anderes tier hat so viele bakterien im maul, verendet der gebissene sowieso irgendwo auf der insel und dann werrden sich schon drachen finden, die ihn fressen. Die viecher machen auch vor wasserbueffeln nicht halt, eine gruppe drachen frisst dann bis zu vier tage an dem.<br />
Mit dem wetter hatten wir die ganze fahrt ueber glueck, auf dem festland haben wir zwar die regenwolken in den bergen haengen sehen, aber auf dem boot war es fuer uns immer trocken und die sonne hat geballert. Am ersten dezember sind Maarten und ich dann von Labuanbajo wieder nach Bali geflogen und nun sitze ich wieder im Inada. Am 7. geht es fuer mich weiter nach Kutching &#8211; Borneo, nasenaffen und orang utans jagen. Alle frueheren fluege waren ziemlich teuer. Leider sieht die wellenvorhersage voll mies aus und somit werde ich eine flache woche bis dahin haben.</p>
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		<title>Jetzt haeng ich hier auf Bali</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 03:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>majan84</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit ich wieder auf Bali bin ist kein tag vergangen an dem ich nicht surfen war. Die wellen waren fast jeden tag bis zu 2 meter und an einem tag hatten wir sogar 2,7m laut internet. Ich war auch einen Tag in Balangan, meiner lieblingswelle hier auf Bali. Leider war die richtung aus der die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=majans.wordpress.com&amp;blog=4140604&amp;post=1166&amp;subd=majans&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://majans.files.wordpress.com/2010/11/wordpressbericht-bali.jpg"><img src="http://majans.files.wordpress.com/2010/11/wordpressbericht-bali.jpg?w=497&#038;h=242" alt="" title="wordpressbericht Bali" width="497" height="242" class="aligncenter size-full wp-image-1167" /></a></p>
<p>Seit ich wieder auf Bali bin ist kein tag vergangen an dem ich nicht surfen war. Die wellen waren fast jeden tag bis zu 2 meter und an einem tag hatten wir sogar 2,7m laut internet. Ich war auch einen Tag in Balangan, meiner lieblingswelle hier auf Bali. Leider war die richtung aus der die wellen kamen (der swell) nicht so richtig optimal und so brach die welle in einem affen tempo. Niemand konnte seinen ritt sauber beenden, aber immerhin war es leer und so habe ich mir mein shortboard geschnappt und bin auch rein. Ich bin super in meine erste welle reingekommen, da die dinger mit viel druck ankamen. Aber beim ausstieg wollte ich ueber die bereiz brechende lippe drueber springen was ein dummer fehler war, da die welle gut zwei meter gross war und schon auf mich zu sauste. Ich bin dann mitgerissen worden und im getummel habe ich mir mein brett erst mit voller wucht gegen den hinterkopf und dann gegen den ellenbogen geschlagen. Der ellenbogen tat mir zwar nicht so weh wie der kopf, aber dem brett tat es weh. Als ich auftauchte und mich wieder ins sichere tiefe wasser gerettet hatte, sah ich, dass mein ellenbogen aufgekratzt war und blutete. Mit einer ueblen vorahnung habe ich dann mein brett umgedreht und musste feststellen, dass ich mir ein grosses loch in die unterseite geschlagen hatte. somit habe ich an diesem tag nicht eine gute welle in Balangan gehabt, sondern nur einen beutel eis auf dem Kopf und eine Cola in der hand.<br />
An meinem ersten abend, an dem ich aus Kuala Lumpur kam, war das INADA, meine Lieblingsunterkunft ausgebucht, aber mittlerweile habe ich ja eine ganze menge alternativadressen, zu denen ich gehen kann. Ich habe mich also fuer die erste nacht wieder in Kuta einquartiert und dort am naechsten morgen beim fuehstueck einen hollaender namens Maarten kennengelernt. Maarten ist schwer in ordnung, wenn auch etwas sehr vorsichtig und manchmal etwas zu langsam, speziell beim roller fahren. Er nennt es cruisen, ich koennte kotzen. Wenn ich mich durch den verkehr schlaengele ist es mein ziel so schnell wie moeglich den abgasen zu entkommen und mein ziel zu erreichen, aber Maarten koennte stundenlang hinter einem bus hinterher „cruisen“ ohne auch nur im geringsten einen versuch zu unternehmen, den entlich zu ueberholen. Aber da unsere reiseplanungen zum teil die selben sind und wir beide zum surfen hier sind, haengen wir halt hin und wieder miteinander rum und auch den trip nach Komodo wollen wir zusammen machen. Da waeren wir aber auch schon bei meinem derzeit groessten problem, Komodo. Um auf diese insel mit den „drachen“, den groessten echsen auf unserem planeten zu kommen, muss man bis Labuan Bajo fliegen, einem kleinen ort auf der Insel Flores, der als ausgangsort fuer allemoeglichen Komodotouren gilt. Ich war die woche zweimal am flughafen um mich bei bei den verschiedensten fluggesellschaften nach fluegen dorthin zu erkundigen, keine chance. Entweder kosten die fluege ein vermoegen, oder es wird zur zeit einfach nicht geflogen. Den fruehesten flug nach Labuan Bajo, der bezahlbar waere koennten wir am 25.11. antreten, was heissen wuerde, dass ich noch eine weitere woche hier abhaengen muss und spaetestens ab morgen ist es mit den wellen vorbei, dann kann es auch auf Bali ganz schnell aetzend langweilig werden. Ausserdem habe ich jetzt nach zwei wochen abhaengen auch genug und wuerde gerne weiterziehen. Eine alternative waere eine organisierte tour. Da waeren wir dann zusammen mit etwa 15 anderen touristen und abhaengig von irgendwelchen veranstaltern. Maarten war die letzten tage ganz im westen von Bali, in Medewi surfen und kommt heute zurueck. Wir werden uns dann mal mit einem dieser tourorganisierer auseinandersetzen und wenn es sich lohnt, wird das wohl unser ticket nach Komodo. Auf der insel selbst darf man sich eh nicht frei bewegen und muss mit einem ranger in begleitung vorgeschriebene wege gehen. Aber dafuer habe ich auch verstaendnis, immerhin sind diese echsen riesen gross und kein anderes tier auf diesem planeten hat mehr bakterien im speichel als sie. Zu den Komodowaranen moechte ich aber erst etwas schreiben, wenn ich sie auch gesehen habe.<br />
Eigentlich sollte es schon ab heute keine wirklich surfbaren wellen mehr geben aber ich war gerade am strand und was da so reinrollt sieht nicht zu schlecht aus. Nach fuenf anstrengenden tagen habe ich mir gestern eine balinesische massage gekoennt. Fuer 4,50€ die stunde knetet dich eine kleine Balinesin durch. Das hatte ich mit Tini schonmal ausprobiert, aber wir waren damals etwas enttaeuscht, da es ersten nicht sehr sauber war und zweitens sehr lieblos und eintoenig auf uns rumgehauen wurde. Dieses mal habe ich mich fuer eine andere bude entschieden und es war super. Ich habe mich wieder in badehose auf die liege geworfen, aber als meine masseurin rein kam, wurde ich in einm sehr strengen Balinesischen tonfall aufgefordert meine hose auszuziehen und mir das tuch ueberzulegen; „I don’t look on your Banana!“.<br />
Anfang letzter Woche waren Maarten und ich Billiard spielen, Maarten gehoert zu den leuten die hier urlaub machen und so will er eigentlich jeden abend irgendwo bier trinken gehen und einen drauf machen. Ich habe ihn dann zum Billiardspielen begeleitet, aber ein weiteres mal durch Kutas nachtclubs zu ziehen, darauf hatte ich keinen bock. Auf dem weg zurueck wollten uns ein paar locals Ephedrin verkaufen, ein aufputschmittel, das bekommst du hier an jeder ecke. Ich habe eigentlich ueberhaupt keinen bock mehr, all den strassenverkaeufern, taxifahrern und massagemaedels, die mich staendig angrabbeln, eine antwort zu geben, aber diese beiden jungs waren richtig aufdringlich. Ich habe sie dann weggeschubst und als ich mich umdrehte und in meine hosentasche fasste merkte ich, dass die beiden scheisser sich mein Portmonee geschnappt hatten. Ich hatte es extra in die vordertasche gesteckt, aber die kleinen Indos waren schnell genug. Genau so schnell waren sie dann auch in der menge untergetaucht. Zum glueck hatte ich meine Kreditkarte zu hause gelassen, die nehme ich nie mit, aber nun brauche ich einen neuen fuehrerschein und personalausweis, der alte war eh abgelaufen. Hier in asien will die polizei bei kontrollen nur den internationalen fuehrerschein sehen, und den hatte ich auch nicht dabei, also glueck im unglueck.<br />
Wenn ich es dann endlich nach Komodo geschaft habe, geht es weiter nach Borneo, orang utans fotografieren, dann weiter nach Kuala Lumpur von wo ich mit einem zug bis nach Bangkok fahren moechte. Die zuege in Malaysia und Thailand sollen sehr gut und preiswert sein. Diese Fahrt koennte einige wochen dauern, da ich unterwegs immermal wieder aussteige, um verschiedene orte zu besuchen. Darunter die inseln im norden von Malaysia und Koh Samui in Thailand. Ich werde nur mit einem Rucksack reisen und meine Surfbretter und was ich sonst noch so habe im INADA auf Bali lassen. Zu Silvester moechte ich in Hong Kong sein, aber jetzt bleibe ich erstmal im INADA.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/majans.wordpress.com/1166/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/majans.wordpress.com/1166/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/majans.wordpress.com/1166/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/majans.wordpress.com/1166/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/majans.wordpress.com/1166/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/majans.wordpress.com/1166/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/majans.wordpress.com/1166/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/majans.wordpress.com/1166/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/majans.wordpress.com/1166/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/majans.wordpress.com/1166/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/majans.wordpress.com/1166/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/majans.wordpress.com/1166/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/majans.wordpress.com/1166/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/majans.wordpress.com/1166/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=majans.wordpress.com&amp;blog=4140604&amp;post=1166&amp;subd=majans&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 13:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>majan84</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Wochen Philippinen sind vorueber und ich fliege wieder zurueck nach Bali um mich auf andere trips hier in Sued-ost Asien vorzubereiten. Die zeit auf Siargao verging wie im fluge. Dass lag auch daran das die wellen fast jeden tag surfbar waren und an einigen tagen sogar richtig anspruchsvoll gross und hohl. Leider habe ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=majans.wordpress.com&amp;blog=4140604&amp;post=1162&amp;subd=majans&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p>Zwei Wochen Philippinen sind vorueber und ich fliege wieder zurueck nach Bali um mich auf andere trips hier in Sued-ost Asien vorzubereiten.<br />
Die zeit auf Siargao verging wie im fluge. Dass lag auch daran das die wellen fast jeden tag surfbar waren und an einigen tagen sogar richtig anspruchsvoll gross und hohl. Leider habe ich bis zum ende niemanden gefunden der bereit oder faehig war zeitig aufzustehen und zum sonnenaufgang an den spots zu sein. Dabei waren die jungs mit den booten, die uns raus zu den riffen gefahren haben schon echt zeitig da, aber auf Siargao kommt auch das partyleben nicht zu kurz und so konnte ich immer erst gegen mittag meine ersten wellen surfen, dass haben dann allerdings alle so gehandhabt und ruckzuck war es wieder richtig voll. Ich haette mir zwar auch ein boot nur fuer mich in der fruehe nehmen koennen, aber 10€ pro tour will ich nicht jedesmal alleine zahlen. Zu meiner lieblingswelle ist ausgerechnet eine rechtslaufende geworden, „Rock Island“.<br />
Siargao ist eine nette recht grosse insel auf der tourismus bislang noch relativ dezent daher kommt. Mit dem Motorrad kann man an einem tag locker die ganze Insel umrunden und bekommt dabei einen netten einblick in das teils sehr einfache leben der einheimischen. Die Philippinos sind absolut nett und aufgeschlossen, sprich nach zwei saetzen, meist: „Woher kommen?“ oder „Name, ja?“ sitzt du mit den maennern am tisch bei einer 1l flasche bier und alle lachen. Ich hatte viel schlimmeres erwartet, gerade von dieser gegend. Aber gerade in dieser gegend, die das auswaertige amt und einige reiseorganisationen so schlecht reden, haben islamische fundamentalisten absolut nichts zu melden. Zum ersten mal bin ich in einem teil asiens gewesen wo es deutlich mehr kirchen und ernsthafte katholiken gibt als moscheen, buddhas oder hindutempel. Fast jedes kleine inseldorf hatte eine kleine kirche und wenn das dorf einfach zu klein war fuer eine solche dann gab es wenigstens eine Maria oder ein kreuz vor dem regelmaessig leute beteten. Den radikalsten und warscheinlich gefaehrlichsten religoesen, den ich getroffen habe, war der hauseigene taxifahrer vom surfcamp. Auf der etwa 45 min. langen fahrt vom camp zur faehre heute morgen um 5:00 uhr, hat er sich bestimmt 20 mal bekreuzigt. Er hatte aber auch allen grund dazu, denn ich glaube es waren am ende zwei hennen und zwei kuecken die der bremsenscheue phillipino auf unserer tour zum hafen in den huehnerhimmel befoerdert hat.<br />
Fuer meine Inselrundfahrt hatte ich mir eine Yamaha YBR 125G ausgeliehen. So ein teil darf ich eigentlich ueberhaupt nicht fahren und ich habe das auch vorher noch nie gemacht, aber nach einer weile hatte ich den bogen raus und begriffen wo die gaenge waren die man da schalten musste und dann lief es ganz prima. Allerdings ist so ein schweres Motorrad fuer eine insel ohne richtige strassen, sondern eher mit steinpisten nicht so das richtige, aber besser als ein roller war es allemal. Beim bremsen fuer zwei aufgescheuchte, daemliche huehner habe ich mich allerdings etwas vertan und aus alter rollergewohnheit die beiden vorderbremsen gezogen, statt die hinterbremse zu treten, wie das bei motorraedern ueblich ist. Mir ist das vorderrad weggerutscht, und ich habe mir den zeh etwas angerissen auf den steinen, aber immerhin konnte ich das gute stueck wieder fangen und weiter ging es.<br />
An einem abend gab es einen Ladyboy-Beauty-Contest oder auch Miss-Gay-Universe-2010. Das war die schrillste veranstaltung auf der ich je war. Ladyboys sind nichts anderes als transen und Tini und ich haben von diesen netten maedels schon furchtbar viele gesehen. Bali hat sie, in Thailand gehoeren sie zum normalen stadtbild und haben ihre eigenen shows und bars und auch hier auf den Phillipinen gibt es viele jungs die sich im falschen koerper fuehlen. Nur das diese truppen von umherziehenden moechtegern maedels hier sehr viel juenger sind als das was wir zuvor so gesehen haben. In diesen mischlingen paart sich die aufdringliche anflirterei von jungs mit der freundlichen und eher witzgen albernheit von maedchen. Und so ist es schon etwas befremdlich, oder gewoehnungsbeduerftig wenn du an einer dieser gruppen auf der strasse vorbei gehst und sie dir hinterher pfeifen und und sich aufs schwulste ueber deinen hintern freuen, oder deine muskeln und dein surfbrett bewundern. Ich find das klasse! Ein hollaender aus dem camp fand sie absolut ekelig und hat sich permanent dagegen gewehrt von ihnen als maedchen zu sprechen, aber das wollen sie nunmal sein und ich finde es super die paradiesvoegel als maedels anzuquatschen. An diesem besagten abend wurde dann nun die inselschoenheit gewehlt. 13 „frauen“ standen zur wahl und haben sich ins zeug gelegt das wir blass wurden. Fast alle aus unserem camp haben sich auf den weg zur misswahl gemacht, denn keiner wollte sich diesen spass entgehen lassen. Auch wenn diese Maedels alle von der insel waren, so haben sie sich doch alle ein land rausgesucht das sie praesentierten. Ein europaisches war natuerlich wieder nicht dabei, Mittel- und Suedamerika, aber auch Asien und sogar Australien waren vertreten. Das sorgte bei uns fuer den groessten brueller, da Mark unser standhafter australischer minenarbeiter, als er das hoerte von seinem stuhl aufsprang und vor lauter stolz einen noch roteren kopf bekam als er den vom bier schon hatte und aus vollem hals miss Australia anfeuerte. Meine favouritin war miss Thailand, da das neben australien das einzige vertretene land war in dem ich schon war und was war sie nicht fuer eine schoenheit. Ausserdem fand ich es einfach zu komisch wie Miss Thailand beim einmarsch mit ihrem viel zu langen kleid den sand mitwischte und so viel staub aufwirbelte das die jury probleme hatte etwas zu erkennen. Als der abend dann zu ende war, hatte ich eine siegerin, Miss Thailand und eine schrecklich schraege veranstaltung mit so vielen unfaellen und problemen, dass ich sie hier nicht alle auflisten kann, ging in eine party ueber. Die maedels hatten an die 6 kostuemwechsel und es gab sogar einen bikini kontest.<br />
An meinem voletzten tag war die wellensituation ziemlich miserabel und wir entschlossen spontan einen ausflug zu machen. Mit dem boot ging es zu einem etwa 1 stunde entfehrnten strand, neben diesem gab es einen felsen zum reinspringen und eine lagune, einen natuerlichen pool der bei ebbe wunderbar zum baden und tauchen war. Leider mussten wir bei der ankunft feststellen, dass hier schon der westtourismus zugeschlagen hatte und in einer huette am strand wurde jedem von uns 1€ fuer strandbenutzung abgenommen. Wir waren ein bunter haufen von leuten die sich im camp kennengelernt hatten. Acht leute aus Kanada, Australien, Holland, Fankreich und eben aus Deutschland. Ich war bis zuletzt der einzige deutsche im camp und das fand ich auch gar nicht verkehrt. Unser Australier hatte in weisser vorraussicht bereits 12 flaschen bier mitgebracht und so machten wir uns einen netten tag an der lagune. Als ich am wasser sass und den hollaendern dabei zusah wie sie sich die fuesse aufschnitten beim erklettern des felsen und ins wasser sprangen, bekam ich eine ploetzliche eingebung. Bei solchen ausfluegen gibt es immer jemanden der sich verletzt und meist schaffe ich es der depp zu sein, also habe ich mich sowohl mit dem trinken als auch den halsbrecherischen aktionen etwas zurueck genommen und bin tauchen gegangen. Unser Aussie hatte eine unterwasserhoehle entdeckt und nachdem ich den zweiten ausgang dieser gefunden hatte, hatte ich vier seeigelstachel in der hand. NA, wer ist depp? Sauber, die stacheln sind natuerlich sofort abgebrochen und binnen weniger sekunden brannte meine hand als haette jemand saeure darueber gegossen. Auch die maedels mit den spitzen fingernaegeln konnten nichts ausrichten. Spaetestens seit Hollywood pinguine surfen lassen hat, weiss ja jeder wie man bei seeigelstacheln verfahren muss, aber zum glueck blieb mir das draufpinkeln erspart, denn die jungs von der bude am strand hatten essig da, was noch besser wirkt. Das heftige brennen durch das gift hat sich dann erst etwa 24 spaeter gelegt. Ich habe die stacheln aber auch erst am naechsten morgen mit einer nadel und einer pincette rausbekommen.<br />
Heute morgen wurde ich dann also am faehrterminal von unserem fahrer abgeworfen und um 6:00 uhr verliess ich auf dem seeweg Siargao. Ich werde sicherlich nochmal wiederkommen, aber das kann schon eine weile dauern.<br />
Nach 3 h stunden auf der faehre war ich in Surigao von wo mein flieger mich nach Manila bringen sollte. Als ich um neun, vier stunden vor abflug, am flughafen ankam, war noch alles verschlossen, nur eine furchtbar pubertaere quetschstimme queackte ueber den parkplatz. Als ich zu der einzigen kleinen huette vor ort ging, um etwas zu esssen, sah ich worin das problem bestand. Ein paar jungs hatten die karaokeanlage in beschlag genommen und ein bengel um die 17 probierte Jon Bon Jovis Best Of alben durch. Ich hatte starke probleme etwas zu essen zu bestellen, da der ohne hemmungen auf vollster lautas „Bed of Roses“ von sich gab.<br />
Beim abflug wollte man mir mal wieder ueber 30 € fuer mein surfbrett abnehmen und als ich dann „nein“ sagte und in der kleinen schalterhalle auf einem taschenrechner ausrechnete was mein surfbrett den kosten wuerde postierte sich hinter mir der einzige sicherheitsmann und die jungs hinterm schalter lachten sich halb schlapp. Nachdem ich dann aber eine alte rechnung rausgekramt und sich einer der typen im computer erkundigt hatte, stimmte meine rechnung und vor lauter aufregung hat mir der schaltertyp dann sogar noch zu wenig abgenommen, da er ploetzlich einfach meine alte rechnung abgebucht hatte statt der neuen, denn ich habe auf grund einiger neuer shirts etwas mehr gepaeck dabei. In Surigao gibt es keine Gepaeckdurchleuchtegeraete, also durfte ich mein sauber und gut verpacktes zeug alles ausraeumen um es zu praesentieren. Am ende haette ich warscheinlich locker 3-4 kg sprengstoff dabei haben koennen, aber was solls.</p>
<p>Jetzt sitze ich wieder in Manila in diesem furchtbaren Hostel, diesesmal allerdings ein einzelzimmer, ich hatte vorreserviert. Morgen geht es um 5 uhr mit dem bus zum Clark airport, von dort nach Kuala Lumpur, flieger wechsel und weiter nach Bali. Leider bleiben mir keine 2 h zum umsteigen in Kuala Lumpur und da ich komplett einreisen, mein gepaeck holen und wieder sofort einchecken muss, ist das nicht viel zeit.  Auch habe ich noch keine bestaetigung aus Bali das meine nette Inada unterkunft frei ist, aber ich hoffe mal da findet sich was.<br />
In den naechsten wochen geht es dann erst nach Ostindonesien, Komodo und Flores und dann warscheinlich nach Sumatra und Malaysia. Silvester moechte ich in Hong Kong verbringen und fuer weihnachten will ich gerne in einem muslimischen land sein. Wo das dann sein soll weiss ich noch nicht, aber mal sehen, wie Malaysia so ist.</p>
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		<title>In 4 Tagen von Bangkok nach Siargao, ohne Tini</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 03:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>majan84</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am ende habe ich echt vier tage gebraucht bis ich endlich auf der kleinen insel im sued-osten der Phillippinen war. Bestritten habe ich diese reise ohne Tini. Wir haben uns am 22.Oktober in Bangkok von einander verabschiedet und nun bin ich die naechsten fuenf monate auf mich allein gestellt. Das Tini frueher nach hause fliegt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=majans.wordpress.com&amp;blog=4140604&amp;post=1158&amp;subd=majans&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://majans.files.wordpress.com/2010/10/26-10-2010-siargao.jpg"><img src="http://majans.files.wordpress.com/2010/10/26-10-2010-siargao.jpg?w=497&#038;h=169" alt="" title="26.10.2010 - Siargao" width="497" height="169" class="aligncenter size-full wp-image-1159" /></a></p>
<p>Am ende habe ich echt vier tage gebraucht bis ich endlich auf der kleinen insel im sued-osten der Phillippinen war. Bestritten habe ich diese reise ohne Tini. Wir haben uns am 22.Oktober in Bangkok von einander verabschiedet und nun bin ich die naechsten fuenf monate auf mich allein gestellt. Das Tini frueher nach hause fliegt war schon lange geplant, auch das es um den 22. Oktober sein sollte war klar, denn was gibt es besseres als seine mutter zum Geburtstag mit der eigenen rueckkehr zu ueberraschen. Trotzdem hatten wir in Bangkok ordentlich pippi in den augen, aber das sollte ja bitteschoen auch so sein.<br />
Tini ist mit Air Berlin zurueck geflogen, 2 stunden bevor ich ueberhaupt einchecken konnte und es war wirklich interressant, zu sehen wie ruhig, ordentlich und vorallem unkompliziert ein check in an einem flughafen sein kann. Ihr gepaeck wurde entgegen genommen, das surfbrett das sie von mir mitgenommen hatte wurde abgewogen und dann war das schon alles. Alle standen hintereinander an und es herrschte ruhe und ordnung. Als ich dann zwei stunden spaeter an den etwa 20 ueberfuellten schaltern von Air Asia stand, die alle das gleiche anzeigten, naehmlich: „All International Flights“ war diese ruhe verflogen. Erst stand ich 10 minuten am falschen schalter, bis mich eine aufgeregt umher rennende Air Asia tante zum richtigen brachte. Dort stand ich dann hinter einer guppe von 13 indern, die alle gemeinsam einchecken wollten, aber alle separat gebucht hatten, als dann irgendwann alle 1001 gepaeckstuecke gewogen waren, wobei ich der meinung bin das das einige doppelt und andere gar nicht auf der waage lagen. Brach der computer zusammen und die gesamte wartereihe und auch die inder mussten sich wieder auf andere schalter aufteilen. Eine oma aus der indergruppe stand wieder vor mir aber ich war froh das es nun nur eine war, denkste! Als sie dran war kam erst ihr mann angerannt und dann bruellte und organisierte der aufs hektischste alle anderen wieder zusammen. Als die Air Asia leute das merkten, bekam die frau am schalter hilfe von zwei kollegen. Am ende stand ich fast eine stunde am check in, aber wenigstens verlief bei mir alles glatt. Der naechste schocker war, dass Air Asia seit dieser woche das handgepaeck jedes einzelnen direkt am flieger abwiegt. Meine fototasche kommt auf 6,8 kg damit liege ich knapp unter 7 und somit im erlaubten bereich, laptops werden nicht gewogen. Wenn ich zuvor mit Tini geflogen bin hatten wir weit ueber 20 kg dabei, da haetten wir knadenlos wegwerfen muessen. So erging es dann auch den meisten. Viele fingen an sich gekaufte waren anzuziehen und am ende standen eine menge gebrauchter alter schuhe im Gate 11 von bangkok, aber auch komplette rollkoffer und taschen. Die stimmung bei bei vielen, vor allem den Amis und Aussies war beschissen.<br />
Mein ersterer halt war Kuala Lumpur, dort musste ich mal wieder eine nacht verbringen. Zum glueck waren diesesmal die meisten restaurants geoeffnet und es war auch sonst recht viel los. Ich tigerte die nacht ueber vom fast food zum hot chocolat cafe und wieder in die wartehalle, wo ich einen der anzeigemonitore versehentlich zum abstuerzen brachte, als ich meinen laptop in die steckdose hinter ihm drueckte. Um 7:20 Uhr ging es weiter richtung Manila. Ich hatte zuvor schon festgestellt das auf meinem ankunftsticket ein anderes kuerzel stand als auf meinem weiterflugticket. Aber gut es waren ja auch zwei verschiedene air lines und beim check in in Kuala Lumpur versicherte man mir nochmal, dass ich auch wirklich nach Manila fliege. Ich hatte in der nacht schon recherchiert und es waere moeglich dass Air Asia auf einem anderen flugplatz in Manila landet. </p>
<p>Manila. Wenn sich eine stadt ein schelle fuer die bekloppteste flughafensituation weltweit verdient haette, dann Manila. Wer es wirklich eilig hat, der hat verloren und kann neu buchen. Zum glueck hatte ich fast 24h zeit und sowieso eine hosteluebernachtung eingeplant.<br />
Es gibt 2 verschiedene Flughaefen in Manila, der auf dem ich landete, der Clark Airport, liegt etwa 3h von dem International Airport Manila entfernt irgendwo im nirgendwo. Zwischen diesen beiden flughaefen gibt es keine direkte busverbindung. Ein taxi wuerde fast 100€ kosten. Ein direkter bus wuesste warscheinlich auch gar nicht wo er hinfahren sollte, denn der grosse International Airport hat 3 offizielle und noch ein eigentlich altes, abgelaufenes, aber immernoch fungierendes viertes Terminal. Ich war bei allen vieren. Vom Clark Airport ging es in einem bus ins zentrum, von dort habe ich mir mit einer amerikanerin ein taxi geteilt zum Terminal 1, sie musste weiter nach Hawaii, nach hause, ich wollte sehen ob sich mein weiterflug vom naechsten tag nicht vielleicht noch auf den selben tag vorverlegen liesse, immerhin war es erst 13 uhr. Air Phillippnes war allerdings am Terminal 2 also wieder rein ins Taxi, denn man kommt nur mit taxis von termnial zu terminal und das kann bis zu 20 minuten dauern und kostet fast immer 4€, busse gibt es nicht. Am Terminal 2 war dann zwar das ticketoffice von Air Phillippines, aber die konnten ersten nichts mehr umbuchen und zweitens haben die meine buchung an Phillipines Airlines verkauft und so fliege ich mit denen und die sind Terminal 3. Scheiss drauf, ab ins hostel, der flug ist eh am naechsten tag.<br />
Hostelschocker. So etwas unfreundliches und wenig hilfsbereites wie in der kackbude ist mir die letzten zwei jahre noch nicht untergekommen. An der rezeption war die rede von einem „Dormroom“, einem mehrbettzimmer, 11 betten. Das ist ziemlich viel aber was solls ist ja nur fuer eine nacht. Als ich das zimmer, bzw. den saal betrat, wusste ich nicht wie sie sich die zahl 11 herbei gereiht hatte, erst nach mehrmaligem durchzaehlen viel es mir auf. In der tat standen neben meinem doppelstockbett noch 11 andere, aber meinte das die olle and der rezeption genau so? Insgesamt waren es 18 Doppelstockbetten somit eigentlich 36 betten insgesamt im Raum. Davon waren dann ein bisschen mehr als die haelfte belegt. Ich nahm das obere bett gleich neben dem bad, das hatte den vorteil das ich meinen rucksack und meine guerteltsche mit passport und anderen wertgegenstaenden an den lueftungsschlitzen vom bad festgurten konnte und somit die ganze nacht alles sicher bei mir hatte. wenn ich das zimmer verlassen habe, schleppte ich den 25 kg rucksack immer mit, da ich meinen zimmergenossen nicht vertraute. Keiner Sprach ein wort, nicht mal hallo und mehr als die haelfte haetten eher ein altersheim als eine jugenherberge gebraucht. Aber knapp 5 € die nacht, das ist auch fuer Phillipinos sehr guenstig. Zum Abendessen habe ich dann widerlichen frischwasserfisch im hostel fuer nur 1,50€ mit klebrigem reis bekommen. Fruehstueck sollte es zwar auch geben, aber aus irgendeinem grund war der koch dann morgens nicht da. War mir aber auch scheiss egal, ich wollte nur zum flughafen und weg aus der bude. Ich hatte kaum geschlafen, da staendig jemand aufgestanden oder schlafen gegangen ist, genau konnte ich das dann nicht mehr deuten. Irgendwann gegen 2 uhr wurden dann schuesse in einer querstrasse vor unserem hostel abgefuert, vielleicht haben die ja auch den koch erwischt, aber bei dem fisch zum abendbrot haette ich das auch verstanden und nur zu gerne die kosten fuer die munition uebernommen.<br />
Nun also Terminal 3 und es war sogar das richtige. Beim check in musste ich dann deutlich mehr fuer mein surfbrett bezahlen als vorher verabredet, aber jetzt wurde ich ja auch von einer anderen air line geflogen und bearbeitet. Nach ein paar diskussionen und dem hinzurufen eines 4ten bearbeiters zahlte ich dann nur noch die haelfte, was immnoch deutlich ueber dem vereinbarten lag. Ich muss dazu sagen, dass der dritte der dazugerufen wurde ein security vom flughafen war, der mit der airline eigentlich gar nichts zu tun hatte, aber anscheinend wollte man auf dessen rat nicht verzichten. Das flugzeug, das mich dann von Manila nach Surigao, eine Stadt auf der nachbarinsel von Siargao brachte war eine kleine zweimotorige maschine, die platz fuer etwa 150 passagiere bat. Ich sass direkt neben einem der propeller, was mir im ersten moment etwas unheimlich vorkam, aber ihr kennt mich ja ich bin ne ziemlich kuhle sau und so hab ich eigentlich vom start bis zur landung komplett geschlafen. Keine ahnung ob die Phillis schoen aussehen von oben.<br />
In Surigao musste ich dann feststellen dass ich heute keine Faehre mehr bekommen wuerde und eine weitere nacht irgendwo auf der strecke verbringen muesste. Im lonely planet von meine atze Basti, der uns in Fremantle besuchen war und hier immer so nett kommentare hinterlaesst (danke Basti), fand ich einen handschriftlichen eintrag von ihm ueber eine pension namens Lemondee und so wie ich Basti kenne, war das mit sicherheit nicht der oertliche schwulenpuff sondern eine vernuenftige guenstige Bude. So beschloss ich, dass das Lemondee auch meine unterkunft werden sollte. Ich bekam ein winziges zimmer, mit fernsehr (deutsche Welle TV) und eigener dusche. Dann schlenderte ich durch den ort, der eigentlich echt ganz schoen ist, verdaute fast food pizza und leerte den Geldautomaten der einzigen offenen bank, da es auf Siargao keine Geldautomaten gibt. Ausserdem lief ich noch zum faehren terminal um mich zu erkundigen wo ich am naechsten tag abfahren wuerde.<br />
Letzteres haette ich mir sparen koennen. Als ich am naechsten morgen um halb sechs zu der stelle lief, an der am vortag noch zwei boote standen, wovon eines eigentlich nach Siargao fahren sollte, stand da nur noch ein boot, das nach keine ahnung fuhr. Irgendwelche typen griffen mein surfboard schmissen es auf ein tuk tuk und ehe ich mich versah sass ich in eben diesem und es ging zu einem anderen faehrenterminal. Dort war schon alls sehr viel offizieller, man duchleuchtete sogar mein gepaeck und um kurz nach sechs dampfte ich auf einer alten auto und personenfaehre fuehr nur 1,50€  richtung Siargao. Nach etwa 3 ½ h war ich dann endlich auf meiner insel ein letztes mal ging es in einem tuk tuk ueber fuerchterlich schlechte strassen und nach weiteren 30 minuten stand ich im surfcamp. Von meiner reservierung wusste hier zwar niemand aber zum glueck war noch eins der guenstigen zimmer frei. Jetzt zahle ich 10€ die nacht. Dafuer muss ich aber auch ueber der bar pennen und habe kein eigenes bad, aber blick aufs meer, und das zaehlt. Die leute her sind alle ganz nett, das einzige problem ist das eigentlich fast alle spots nur mit einem boot erreichbar sind und ein boot legt nur ab, wenn mindestens 3 leute raus wollen, oder man bezahlt halt 10€ den preis fuer alle drei. Diesen morgen sass ich um halb sechs als einziger am wasser, aber keiner wollte surfen gehen. Als um acht die ersten rauskamen und erstmal ausgiebig fruehstueckten wurde mir klar, dass hier der tagesablauf etwas anders laeuft. Jetzt gegen halb elf denken die ersten darueber nach surfen zu gehen, allerdings regnet es jetzt und wind ist aufgekommen. Mal sehen ob ich den ein oder anderen davon ueberzeugen kann, die naechsten tage etwas frueher aufzustehen, aber leider kommen auch die typen mit den booten erst gegen 8 uhr hier an. Aber egal, dann mach ich erstmal nichts, hab ja urlaub.</p>
<p><strong>Aktuelle Ergaenzung:</strong></p>
<p>Auf Java ist der „Merapi“ einer der gefaehrlichsten Vulkane auf der erde erwacht, und wird demnaechst ausbrechen, man erwartet dass dann der gesamte luftraum ueber Sued-ost Asien gesperrt wird. Das koennte fuer mich heissen, dass ich noch etwas laenger auf Siargao bleiben muss, schade <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/majans.wordpress.com/1158/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/majans.wordpress.com/1158/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/majans.wordpress.com/1158/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/majans.wordpress.com/1158/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/majans.wordpress.com/1158/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/majans.wordpress.com/1158/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/majans.wordpress.com/1158/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/majans.wordpress.com/1158/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/majans.wordpress.com/1158/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/majans.wordpress.com/1158/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/majans.wordpress.com/1158/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/majans.wordpress.com/1158/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/majans.wordpress.com/1158/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/majans.wordpress.com/1158/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=majans.wordpress.com&amp;blog=4140604&amp;post=1158&amp;subd=majans&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Bilder vom Vegetarienfestival online</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 17:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>majan84</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rechts findet ihr die Bilder vom Vegetarienfestival in Phuket. Dieses Fest und vor allem der damit verbundene strassenumzug gehoeren fuer mich zu den krassesten sachen die ich in meinem leben bisher gesehen habe. Menschen begeben sich in trance um mit der welt der goetter zu verschmelzen, so fungieren als medium um zwischen der buddhistischen goetterwelt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=majans.wordpress.com&amp;blog=4140604&amp;post=1155&amp;subd=majans&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://majans.files.wordpress.com/2010/10/wordpress-vege-festival_.jpg"><img src="http://majans.files.wordpress.com/2010/10/wordpress-vege-festival_.jpg?w=497&#038;h=157" alt="" title="wordpress - vege festival_" width="497" height="157" class="aligncenter size-full wp-image-1156" /></a></p>
<p>Rechts findet ihr die Bilder vom Vegetarienfestival in Phuket. Dieses Fest und vor allem der damit verbundene strassenumzug gehoeren fuer mich zu den krassesten sachen die ich in meinem leben bisher gesehen habe. Menschen begeben sich in trance um mit der welt der goetter zu verschmelzen, so fungieren als medium um zwischen der buddhistischen goetterwelt und der welt der menschen zu kommunizieren und deren segen zu emfpangen. Als ausdruck ihrer willensstaerke und als zeichen, dass das auch geklappt hat rammen sie sich metallstaebe, schlaeuche oder alles was sie sonst so finden durch die gesichtshaut. Sie empfinden dabei angeblich keinen schmerz und vorallem bluten sie kein stueck. Am ende bleiben kleine narben, aber ein pflaster ist auch schon das maximale was sich die kerle, aber auch frauen hinterher drueber kleben. Einige gehen so weit sich mit schwertern oder aexten gegen den schaedel zu schlagen oder die haut aufzuschneiden, sie schuetteln dabei wie besessen den kopf, schielen und machen den eindruck geistig voellig woanders zu sein. Am ende eines strassenumzugs kommen dann traeger mit saenften. Auf ihnen sind statuen von Bhudda und co drapiert. Getragen werden diese saenften von ein paar jungs die mal so richtig aufrehen wollen. Einige von ihnen packen hin und wieder fruechte neben die statuen und von ueberall her werden bambustangen mit etwa 3 meter langen boellerketten und einem hammerkanonenschlag am ende herbeigeholt. Diese werden dann ueber den wild huepfenden jungs abgefeuert. Das ist nicht nur sau laut, sondern raubt dir auch das letzte bisschen luft zum atmen und qualmt wie sau. In der regel werden etwa 3-4 dieser stangen zur selben zeit gezuendet. Wenn die jungs dann zwei minuten geballer hinter sich haben, ziehen sie zur naechsten strassenecke, wo schon die naechsten boellerstangen auf chaos warten. Ich schaetze dass bei jedem umzug etwa 20-30 dieser saenften dabei sind. Als die letzten gerade durch waren und ich mich zum runterkommem erstmal an den rand gesetzt habe, waren bereits die reinigungskraefte dabei den dreck der party von der strasse zu fegen, ungewoehnlich fuer diesen teil der welt.</p>
<p>Ansonsten verlief unsere phuketwoche eher ruhig ab. Wir haben im Chaba hotel ein leben im luxus genossen und ich war des oefteren surfen. Meinem fuss geht es mal ganz gut und mal wieder kacke. Surfen geht, aber laufen kann ich noch nicht sehr gut. Aber was solls damit steht wenigstens fest wie es weiter gehen muss.<br />
Die letzten drei Tage haben wir in Bangkok verbracht, bzw. in der Khao San Road. Wir hatten irgendwie einfach keine richtige lust uns eine der groessten asiatischen stadte genauer anzuschauen, gerade weil das viertel in dem wir waren, der alte teil Bangkoks, wirklich sehr schoen war, zwar touristisch, aber schoen. Wir haben wieder viel zuviel t-shirts gekauft und auch sonst in den souvenirshops einiges ausgegeben. In der gegend um die Khao San Road gibt es viele nette cafes, restaurants und shops mit netten souvenirs aller art. Ein ausflug nach Pat Phong durfte natuerlich auch nicht fehlen und ja, wir haben uns eine Ping Pong show angesehen. Ich will jetzt nicht ausfuehrlich beschreiben was da passiert, aber es ist nicht nur widerlich sondern auch total langweilig. Am ende versuchte man uns, wie fast in jedem reisefuehrer angedroht, ordentlich zu verarschen und legte uns eine rechnung vor die das vereinbarte um das sechsfache uebertraf. Ein kleiner dicker beleidigte mich daraufhin und versuchte mir zu drohen, aber am gehen konnte er uns nicht hindern.  </p>
<p>Gerade uebernachten wir wieder einmal auf dem flughafen in Kuala Lumpur. Morgen frueh geht es weiter nach Manila, oder zumindest auf die Phillippinen. Ich war davon ausgegangen, dass die nur einen internationalen flughafen in Manila haben, aber scheinbar gibt es zwei und die liegen ueber hundert kilometer von einander entfehrnt. Das heisst wir landen auf dem einen und unser naechster flug mit einer anderen fluglinie geht dann von dem anderen flughafen aus. Aber zwischen diesen beiden fluegen liegen auch fast 24 stunden, das sollten wir schaffen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/majans.wordpress.com/1155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/majans.wordpress.com/1155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/majans.wordpress.com/1155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/majans.wordpress.com/1155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/majans.wordpress.com/1155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/majans.wordpress.com/1155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/majans.wordpress.com/1155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/majans.wordpress.com/1155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/majans.wordpress.com/1155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/majans.wordpress.com/1155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/majans.wordpress.com/1155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/majans.wordpress.com/1155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/majans.wordpress.com/1155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/majans.wordpress.com/1155/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=majans.wordpress.com&amp;blog=4140604&amp;post=1155&amp;subd=majans&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Neue Bilder</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 15:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>majan84</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir sind zwar aktuell in Phuket/Thailand, aber ich moechte euch nicht die bilder von unserem Abschiedsausflug im sued-westen Australiens und die unseres Ausflugs mit Ben und Miranda in Darwin vorenthalten. Die Bilder findet ihr rechts in der liste unter &#8222;Bilder South-West und Darwin&#8220;. Wir geniessen in Thailand den surf und das vegetarienfestival, die bilder dazu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=majans.wordpress.com&amp;blog=4140604&amp;post=1081&amp;subd=majans&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://majans.files.wordpress.com/2010/10/southwestdarwin-8-2.jpg"><img src="http://majans.files.wordpress.com/2010/10/southwestdarwin-8-2.jpg?w=497&#038;h=202" alt="" title="SouthWest+Darwin-8-2" width="497" height="202" class="aligncenter size-full wp-image-1082" /></a></p>
<p>Wir sind zwar aktuell in Phuket/Thailand, aber ich moechte euch nicht die bilder von unserem Abschiedsausflug im sued-westen Australiens und die unseres Ausflugs mit Ben und Miranda in Darwin vorenthalten. Die Bilder findet ihr rechts in der liste unter &#8222;Bilder South-West und Darwin&#8220;.</p>
<p>Wir geniessen in Thailand den surf und das vegetarienfestival, die bilder dazu werde ich am wochenende nachliefern. </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/majans.wordpress.com/1081/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/majans.wordpress.com/1081/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/majans.wordpress.com/1081/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/majans.wordpress.com/1081/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/majans.wordpress.com/1081/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/majans.wordpress.com/1081/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/majans.wordpress.com/1081/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/majans.wordpress.com/1081/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/majans.wordpress.com/1081/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/majans.wordpress.com/1081/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/majans.wordpress.com/1081/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/majans.wordpress.com/1081/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/majans.wordpress.com/1081/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/majans.wordpress.com/1081/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=majans.wordpress.com&amp;blog=4140604&amp;post=1081&amp;subd=majans&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Das war Sri Lanka</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 13:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>majan84</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach 9 tagen haben wir es gewagt und Uppuveli endlich verlassen um weiter zu reisen. Meinem Fuss ging es da schon etwas besser, aber seit dem habe ich keine deutlichen verbesserungen und bin immer noch auf die bandage angewiessen. In Uppuveli haben wir in den 9 tagen natuerlich eine menge neuer leute kennengelernt. Die meisten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=majans.wordpress.com&amp;blog=4140604&amp;post=1064&amp;subd=majans&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://majans.files.wordpress.com/2010/10/10-10-2010-colombo.jpg"><img src="http://majans.files.wordpress.com/2010/10/10-10-2010-colombo.jpg?w=497&#038;h=215" alt="" title="10.10.2010 - Colombo" width="497" height="215" class="aligncenter size-full wp-image-1065" /></a></p>
<p>Nach 9 tagen haben wir es gewagt und Uppuveli endlich verlassen um weiter zu reisen. Meinem Fuss ging es da schon etwas besser, aber seit dem habe ich keine deutlichen verbesserungen und bin immer noch auf die bandage angewiessen. In Uppuveli haben wir in den 9 tagen natuerlich eine menge neuer leute kennengelernt. Die meisten machen es hier in Sri Lanka wie wir, ein paar tage hier, ein paar tage dort. Zu unseren neuen bekanntschaften gehoert unter anderem Florian, ein Bayer der seit einem halben jahr in Berlin lebt. Florian arbeitet fuer die dpa (deutsche presseagentur) als reisejournalist und war hier unterwegs um herraus zu finden wie sehr sich Sri Lanka etwas mehr als einem jahr nach dem krieg herraus gemacht hat und was vor allem die schwer gebeutelte ostkueste zu bieten hat. Eigentlich ist er bei der dpa nur im buero aktiv, ueberliest texte und recherchiert nachrichten, aber hier wurde urlaub und arbeit miteinander vermischt und er durfte selbst mal raus. Florian war super nett, wir haben dann auch einen tag vor seiner abreise einen schorcheltrip zusammen mit ihm gemacht. Mit dem boot ging es raus nach Pigeon Island. Mit dabei war unser divemaster Raphael aus der schweiz und Johannes der fischkopp aus Rostock, der dort seinen Tauchschein macht. Raphael und Johannes haben uns auf der insel ausgesetzt und sind zum tauchen etwas weiter geschippert. Florian, Tini und ich haben unser Schnorchlzeug angelegt und sind ab ins wasser. Leider war die stroemung ziemlich heftig und die sicht dadurch auf nur etwa fuenf meter begrenzt. Mit Amed/Bali war das nicht vergleichbar, aber wenn die sonne rauskam haben die Korallen herlich blau gestrahlt. Unser absolutes highlight waren allerdings die haie. Erst nur sehr kleine, aber dann schoss ein recht grosser, etwa anderthalb meter dicker schwarzspitzenriffhai durch die gruppe. Tinis augen schwollen hinter dem glas der brille auf dreifache groesse an und ihr haendedruck wurde fester. Aber auch Florian der schon haie gesehen hatte und ich waren sehr beeindruckt von dem fetten ding. Ein gelungener schnorcheltrip.<br />
Zwei tage spaeter haben wir uns wieder auf den weg gemacht, nicht aber ohne zuvor noch telefonnummern mit Raphael zu tauschen den wir in Hikkaduwa wieder sehen wollten.</p>
<p>Mit dem Bus ging es nach Batticaloa. Von dort mit dem naechsten nach Kalmunai, dort wieder umsteigen nach Akkarapattu, von dort ein weiterer bus nach Pottuvil, dort mussten wir nur zwanzig minuten warten und dann waren wir auch schon in Arugam Bay, dem Tagesziel. Die ganzen ortsnamen sind eigentlich total unwichtig, ich moechte aber gerne die strapazen unseres ortswechsels besser beschreiben. Wir sind um 6:30 uhr morgens gestartet. Um 17:00 uhr sassen wir in einer palmenblatthuette, einer Cabana, und haben den tag ausklingen lassen, der schon stressig begonnen hatte, da ich den wecker, der uns eigentlich um 5:00 rausholen sollte, einfach wieder ausgemacht habe und wir so erst 10 vor sechs rausgestuerzt sind. Als ich gerade versuchte unsere sachen irgenwie zu verstauen und mich ueber unser decken- und somit auch dachloses offenes bad freute hoerte ich draussen jemanden sehr laut und in einem sehr hartem englisch mit Tini reden. Matej, ein Tscheche, den wir auch in Uppuveli getroffen hatten checkte gerade in der gleichen unterkunft ein und bekam noch einen kleinen rabatt, da er beim handeln erwaehnte er sei auch moslem, das macht dieser unglaeubige spinner oefter und schlaegt so immernoch rabatte raus. Aber immerhin ist er auch auf dem landweg nach indien gereist und hat so seine erfahrungen mit den mullas. Mit ihm verbrachten wir unsere naechsten drei tage. Arugam Bay gilt als das surfmekka von Sri Lanka, aber ich selbst konnte wegen meines fusses noch nicht surfen. Ich habe Matej eine unterrichtsstunde gegeben und der Tscheche hat gestrahlt. An einem anderen tag haben wir eine radtour gemacht. Gegen mittag haben wir uns die alten gurken ausgeliehen und beschlossen einfach mal drauf los zu fahren. Es gab einen see in der naehe, der war aber zwanzig kilometer entfehrnt und mit unseren klapperraedern eigentlich nicht machbar. Als wir allerdings bemerkten, dass wir schon in Panama (ja unglaublich es gibt ein Panama in Sri Lanka) waren, beschlossen wir auch noch die weiteren etwa vier kilometer auf uns zu nehmen. Belohnt wurden wir letztendlich mit ein paar schoenen fetten krokodilen die da seelenruhig auf einem grossen stein im see lagen. Anders als in Australien gibt es hier natuerlich keine warnschilder, ranger oder zaeune. Auf dem rueckweg in die stadt gab es noch einen wilden elefanten zu sehen. Die letzten 6 km haben wir uns von  einem Traktor mitnehmen lassen.<br />
Highlight in unserer unterkunft war eine hundefamilie. Mama war mit ihren drei kleinen scheissern scheinbar echt ueberfordert und so hatte sie sich ab der zweiten nacht dazu entschieden die 3 wochen alten welpen und sich selbst im schutz unserer huette abzulegen. Die kleinen racker stolperten ab dann immer unter unseren stuehlen durch und kamen zum spielen, kuscheln und quitschen vorbei. Es war schwer sie dazulassen.<br />
Matej hatte sich beim surfen aber auch schon zuvor einige kratzer und schrammen an den fuessen zugezogen. Nichts ernstes und in Deutschland, oder eben Tschechien kein hit, aber hier absolut angesagt fuer alle arten von fliegen. Er hatte ernsthaft fliegen die in die wunden reingekrabbelt sind und dann zum luftholen wieder raus kamen. Wir haben ihn mehrfach darauf hingewiessen die wunde abzubinden und zu desinfizieren, aber Matej meinte das wird schon. Als wir am letzten tag alle zusammen aufgebrochen sind hatte er wenigsten kleine pflaster drauf, hummpelte aber schon mindestens genau so scheisse wie ich.<br />
Unser naechstes Ziel war Ella, die panoramastadt in 2000 metern hoehe. Auch auf dem weg nach Ella hiess es wieder umsteigen. Matej wollte gleich an die suedkueste, da er schon frueher als wir das land wieder verlassen musste und noch viel vor hatte. Bis zu unserem ersten umstiegsort, Monaragala, fuhren wir noch zusammen, dort sollte dann jeder seiner wege gehen. In Arugam Bay hatten wir seinen Rucksack und mein surfbrett aufs dach geschnallt, da wir so immer den aerger umgehen eventuell fuer ein weiteres ticket zahlen zu muessen, da mein brett als noch ein fahrgast gilt. In Monaragala hielt der bus und alles eilte in gewohnter Asiatischer hecktick nach draussen, nur Matej nicht. Der idiot blieb seelenruhig sitzen und wartete bis alle draussen waren um dann auch ganz easy auszusteigen, seinen gehstock abzustelllen und sich dann auf den weg zu seinem rucksack zu machen. Da war ich aber schon lange auf dem dach und zerrte mein seil aus unseren gepaeckstuecken, doch ploetzlich legte der fahrer unten den gang ein und der langsame Matej guckte nicht schlecht als sein rucksack und ich da ploetzlich wieder davon fuhren. Wir heizten ueber den busparkplatz, ich krallte mich fleissig oben fest und hinter mir hoerte ich die ersten pfiffe der polizei die nun auch aufmerksam wurde. Nur der busfahrer hoerte nichts. Kurz vor der ausfahrt stoppte er kurz und sein ticketverkaeufer sprang raus um etwas zu essen zu holen. Ich schrie den typen von oben an, er solle dem idioten sagen, dass er den scheisse bus anhalten sollte und als der mich da auf dem dach sah bekam er sehr grosse augen. Von irgendwo kam dann auch Matej angeschlappt und bekam den rest meiner aufregung zu hoeren. Die weiterfahrt nach Ella, mit umstieg in Wellawaya, verlief ohne weitere zwischenfaelle. Wir erreichten Ella gegen 15:00 uhr und hatten so noch genuegend zeit mit einem TukTuk in eine Teefabrik zu brettern. Leider war die aber zu da nunmal Sonntag war, was der TukTuk fahrer angeblich nicht wusste. Ich habe ihm dann angeboten den nur einen kleinen teil des versprochenen geldes zu geben und er muesse uns am naechsten morgen nochmal fahren. Das haben wir dann auch gemacht, aber leider war die fabrik echt ein reinfall. Nachdem wir also am naechsten tag noch einmal in der teefabrik waren sind wir gleich weiter mit dem naechsten bus an die suedkuest. Mirissa hiess unser erstes ziel.<br />
Von Ella bis Matara fuhr der bus durch von dort waren es nur etwa 10km bis Mirissa. Wir werden an busbahnhoefen eigentlich grundsaetzlich von eine menge leute angesprochen. Jeder will wissen wo es hingeht und meistens helfen uns diese menschen auch sehr gut. Sie druecken uns dann zwar auch oft eine karte der angeblich besten und guenstigsten unterkunft in town in die hand, aber gut sie zeigen uns wenigstens den richtigen bus. Auch so in Matara. Der typ meinte wir muessen wieder raus auf die strasse um einen der durchsausse busse zu nehmen. Als wir dann draussen standen, meinte er, er koenne uns aber auch mit seinem Tuk Tuk fahren und was er dafuer haben wollte war sau guenstig, ich willigte ein. Nur rief er dann irgendeinen Tuk Tuk fahrer herbei und erklaerte dem irgend einen scheiss auf singalesisch. Ich war skeptisch. Als wir dann noch in die falsche richtung fuhren und auch an der zweiten kreuzung nicht in richtung Mirissa abbugen, platzte mir der kragen und der fahrer den ich die ganze zeit vollgequatscht hatte wo wir denn eigentlich hinwollten und der bis eben kein englisch konnte, konnte ploetzlich sehr gut englisch. Er lachte und meinte mein ziel waere etwa zehnmal so teuer. Ich befahl ihm uns wieder zum busbahnhof zurueck zu fahren, wo der betrueger dann ernsthaft geld von mir wollte fuer unserer kleine rundfahrt. Der andere typ, der uns die scheissnummer erst angedreht hatte verstand das alles ja gar nicht, aber da sahs ich auch schon mit Tini im richtigen bus und hab atemuebungen zur beruhigung gemacht. Man muss hier wirklch so aufpassen. Es geht nicht darum das dir irgenwelche typen etwas antun wollen oder dich auszurauebn versuchen, aber beschissen wirst du hier an jeder ecke, oder wenigstens jeder zweiten. In Mirissa fanden wir auf anhieb eine nette unterkunft. Eigentlich haette man hier wieder surfen koennen, aber fuer mich gibt es auf diesem Sri Lanka trip keinen surf, nicht dieses mal. Mirissa ist ganz nett. Alles spielt sich am strand ab, der wirklich ganz schoen ist. Die See war ziemlich unruhig und grosse sturmwellen knallten auf den strand, was den katalog-palmenstrand-effekt kaputt machte. Wir kletterten vorsichtig auf einen felsen dachten ueber den Tsunamie nach, der auch hier etliche tote gefordert hatte und hatten ein super curry zum abendessen.<br />
Am naechsten tag zogen wir weiter nach Unawatuna, das lag nur etwa 40 busminuten entfehrnt und sollte einen noch schoeneren strand haben. Auch dort fanden wir gleich eine nette unterkunft nur keinen netten strand. Unawatuna ist opfer Sri Lankanischer geschaeftsleute geworden. Nach dem Tsunamie haette man die moeglichkeit gehabt baufehler wieder zu beheben und eben nicht bis direkt ans wasser zu bauen, aber in solchen laendern lernen menschen nicht dazu wenn es darum geht eventuell aus gruenden der Aestetik etwas weniger geld einzunehmen. Und so hat man in Unawatuna wirklich auf den Strand gebaut, bis ans wasser. Da es gerade sehr stuermig war hatten einige restaurants sogar ihre tische bei seite gestellt, weil das wasser herein spritzte. Als Tini in einem dieser restaurant einen zitronensaft bakam konnten wir darin ein kleines biotop entdecken. Wir gaben ameise, fliege, zitronenschale und wasser wieder zurueck und ich stornierte auch gleich den reisteller. Am naechsten morgen haben wir dann in einem anderen restaurant versucht ein fruehstueck zu bestellen und mehrfach darauf hingewiesen das wir unbeding so richtig harte eier wollen, wegen der salmonellen. Aber auch der dritte anlauf brachte nur eier hervor in denen selbst das weisse noch labberig war. Tini hatte da schon das gesamte besteck und die teekanne abgelehnt und ich muss sagen das es auch mich etwas anekelte. Aber vielmehr noch kriege ich einfach das kotzen wenn ich sehe wie ueberall jeder versucht ein restaurant oder irgendeine anderes geschaeft zu eroeffnen, ueberteuerte preise auf die karten schreibt und die leute nur darueber reden um wieviel sie die preise in der naechsten saison anheben wollen. Die Sri Lankaner haben nicht die geringste ahnung von service zumindest nicht die, die im haus ihrer eltern oder auch im eigenen versuchen ein restaurant hoch zu ziehen und einfach die preise der guten restaurant drausen ranzuschreiben. Nirgendwo wird das deutlicher als hier in Unawatuna. Die Sri Lankanische Kueche ist toll, sehr scharf, aber absolut lecker und vorallem vielfaeltig. Und eigentlich beherrschen es auch alle, die verschiedenen reiscurrys zuzubereiten. Aber wenn dann das besteck klebt, die tassen noch braun vom tee zuvor sind und du einfach ueberall dicke schwarze haare findest, dann schmeckt es eben nur noch halb so gut.<br />
Unawatuna liegt direkt neben Galle, einer etwas groesseren stadt. Die Hollaender haben hier 1663 damit begonnen eine recht grosse festungsanlage hochzuziehen. Die stadt besteht heute aus zwei teilen, dem alten, dem Festungsgelaende, auch Fort genannt und einem neuen, der sich nicht sehr von anderen staedten hier auf Sri Lanka unterscheidet. Laut, schnell und dreckig eben. Das Fort dagegen ist richtig schoen und noch total im alten kolonialstil gehalten. Wir sind auf den festungsmauern umher spaziert und haben in den ein oder anderen alten laden reingeschaut.<br />
Unser letztes ziel hiess Hikkaduwa und war nur etwa 10 km entfehrnt. Nach unserem verkackten eier fruehstueck sprachen wir einen Tuk Tuk fahrer an der uns fuer einen sehr guten preis einfach von dem einen zum naechsten hotel fuhr, was uns eine weitere nervige bustour ersparte.<br />
Im Top Secret in Hikkaduwa haben wir nun die letzten vier naechte verbracht und einfach mal nichts gemacht. Ich haette auf jeden fall surfen gehen koennen und es tat auch wirklich weh tatenlos am strand zu sitzen, aber in drei wochen wollen wir auf die phillipinen und da muss verdammt nochmal alles wieder gut sein, denn da wird richtig gesurft. Hikkaduwa hat uns sehr gut gefallen. Der strand war schoen die leute relaxt und unsere unterkunft die beste die wir hier in Sri Lanka hatten. Eine oesterreicherin leitet hier alles und dementsprechend war es auch sehr nett und geschmackvoll eingerichtet und sogar ueberwiegend sauber. Raphael hatte uns den tip gegeben. Der war nun mitlerweile auch wieder hier und wir haebn uns auf ein bier getroffen. Seine mutter hat eine Yogapension im nachbarort. Er hatte eigentlich als snowboardverkaeufer in der schweiz gearbeitet, aber nach der letzten schneesaison ist er mit einem alten kleintransporter und ein paar kumpels aufgebrochen um durch den nahen osten nach Indien zu fahren und eben nach Sri Lanka zu gehen. Das letzte halbe jahr hatte er in Uppuveli als Divemaster gearbeitet, aber fuer die kommende saison geht es wieder nach Zuerich. </p>
<p>Nun sitze ich wieder in Colombo im neunten stock und schaue durch smogwolken auf andere hochhaeuser. Morgen frueh fliegen wir nach Malaysia und morgen abend weiter nach Phuket/Thailand um das vegetarien festival zu besuchen und komplett abzufotogrefien. Laut Wellenvorhersage kann ich dort sogar wieder surfen, mal sehen was moeglich ist. Heute nacht wird meine Surfbretttasche erstmal wieder als bett herhalten muessen und Tini geht auf die Couch bei unseren Chouchsurfing freunden. Jetzt muss ich aber los, in meinem Lieblingsrestaurant hier, „The Bavarian“ ist heute Oktoberfest und ich bin sauerkrautgeil !!!</p>
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